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(ohn)Macht bewegt – Tanztheater und Dialog mit der diversen Stadtgesellschaft Bonns

OpernRasen2022

Tanzworkshop und Aufführung des Films der Projekt-Premiere am Donnerstag, den 18. August, im Rahmen des Theaterfestivals der Stadt Bonn!

Tanzworkshop 20-20.45 Uhr
Filmviewing 21-21.45 Uhr

Mehr Infos zum Projekt und dem Theaterfestival siehe unten.

(ohn)Macht bewegt – Tanzprojekt in Bonn  


Am Freitag, den 24. Juni, tanzten die Teilnehmenden des Projekts „(ohn)Macht bewegt. Tanztheater und Dialog mit der diversen Stadtgesellschaft Bonns“ über sich hinaus. Auf der ausverkauften Bühne der Brotfabrik Bonn erlebten Protagonist:innen und Publikum einen intensiven Abend mit einer tänzerischen Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen Macht und Ohnmacht. Diese und zwei weitere Aufführungen (25. und 26. 6.) waren das Ergebnis von drei Probenmonaten, in denen geschwitzt, hart gearbeitet aber auch viel gelacht und improvisiert wurde.

Einen riesen Dank an alle Mitwirkenden und Zuschauenden! 💐

Wir lassen das Projekt nochmal aufleben! – Donnerstag 18. August Opernrasen Bonn

20 Bonner*innen haben sich wöchentlich von April bis Juni tänzerisch und im Dialog mit den Themen Macht und Ohnmacht auseinandergesetzt. Den Filmmitschnitt der Premiere, die Ende Juni in der Brotfabrik Bonn stattgefunden hat, zeigen wir im Rahmen des Opernrasen Bonn. Zuvor findet ein Tanzworkshop für Menschen mit und ohne Tanzerfahrung statt, der Elemente der Choreographie aufgreift und verdeutlicht.

Tanzworkshop 20-20.45 Uhr
Filmviewing 21-21.45 Uhr

Worum ging es in (ohn)Macht bewegt?

Erfahrungen mit Macht und Ohnmacht sind universell. Das Spektrum reicht von politischer, religiöser und gesellschaftlicher über körperliche und psychosoziale Macht- und Ohnmachtserfahrungen. Machtkämpfe handeln davon, welche Gestalt Macht anzunehmen hat. Nicht zu vergessen ist dabei, dass es Menschen sind, die diese oder jene Machtform gestalten.
Und die Ohnmacht? Das Bewusstsein verlieren Menschen auf der ganzen Welt. Aber warum fallen wir in Ohnmacht? Welchen Nutzen birgt die Ohnmacht für uns Menschen? Und warum fühlen wir uns so häufig ohnmächtig?

In „(ohn)Macht bewegt“ zeigten 20 Bonner*innen – ob neuzugezogen oder alteingesessen -, was Macht und Ohnmacht für sie in Bewegung bedeutet. Dabei erzählte die Gruppe nicht nur spielerisch von Stereotypen und Sehnsüchten in Bezug auf beide Begriffe, sondern auch von der Abhängigkeit beider zueinander und letztlich vom Tanz zwischen beiden, der eine klare Grenzziehung nicht (mehr) zulässt.


Eindrücke aus den Proben

Cast: Rian Abboud, Ziyoda Alohanova, Inali Che, Heidi Förster, Abbud Hamdan, Rachid Jabado, Wisam Khalili, Ayla Kotan, Jascha Krug, Sophia La Mela, Daria Makarova, Luise Melerski, Anna Nguyen, Rabia Öztürk, Harman Nader Qader, Renee Richter, Mechthild Seggering, Dario Skusa, Anna Starke, Daniela Steffen, Ricarda Tomaschweski, Lea Weigel, Elisa Zelmer

Fotos: © Judith Büthe


Wann?

Freitag, 24.06. um 20 Uhr (Premiere)

Samstag, 25.06. um 20 Uhr

Sonntag, 26.06. um 16 Uhr / im Anschluss „Gespräch und Diskussion zum Projekt (ohn)Macht bewegt

Ort:
Brotfabrik Bonn,  Kreuzstr. 16, 53225 Bonn-Beuel

Ticket-Preise: 10 € normal / 5€ (ermäßigt) / 20 € (Unterstützertickets)

Öffentliches Gespräch zum Projekt (ohn)Macht bewegt (kostenlos)

Während des diskursiven Gesprächs teilten die Teilnehmenden des Projekts ihre Erfahrungen und Perspektiven auf die Themen Macht und Ohnmacht, erzählten über ihre im Projekt gewonnenen Erfahrungen und laden alle Gäste zu einem Dialog darüber ein. Die Diskussion baute auf Eindrücken aus dem Reflexionsraum auf, der begleitend zum Projekt stattfand und den Teilnehmenden die Möglichkeit gab, individuelle Zugänge, Haltungen und Gefühle zum Projektthema zu reflektieren und sich darüber auszutauschen.

Wann? Sonntag, 26.06. um 17 Uhr

Ort:
Brotfabrik Bonn,  Kreuzstr. 16, 53225 Bonn-Beuel


Veranstalter und Förderer:

Hiwarat e.V. und ARTpolis des BIM e.V. in Zusammenarbeit mit der Bühne der Brotfabrik Bonn. Gefördert von Soziokultur NRW, dem Fonds auf Augenhöhe und der LAG Tanz NRW.


Mitwirkende des Teams


Katrin Gildemeister ist studierte Ethnologin, Germanistin (BA) und Friedens- und Konfliktforscherin (MA) sowie ausgebildete Mediatorin. Sie übte in verschiedenen beruflichen Umgebungen (u.a. Stiftung Mitarbeit, Ruhr-Universität Bochum und dem IQ-Netzwerk) Tätigkeiten im Kontext von Partizipation und Migration aus und arbeitet aktuell als Referentin beim Kulturrat NRW zum Schwerpunkt Diversität. Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin in der politischen Bildung sowie als Mediatorin.


Ola Stankiewicz ist Performerin, Theatervermittlerin und Produktionsleiterin/Kulturmanagerin. Am Staatstheater Karlsruhe leitete sie 2017-2018 das generationsübergreifendes Theaterlabor mixed reality. Weitere Theaterprojekte mit Nicht-Professionellen (auch Kindern und Jugendlichen) kamen am Theater Potsdam, bei den Bad Hersfelder Festspielen und im Leipziger Stadtraum zur Aufführung. Zuletzt hat sie für die Produktion „B free“ des Theater Marabu & fringe ensemble e.V. gearbeitet, in welcher mit 25 Bonner nicht-professionellen Performer*innen ein musikalischer Waldspaziergang entwickelt wurde.

Ronja Nadler arbeitet seit 2012 als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin. Sie leitete in Ramallah/Palästina, Köln und Düren Community Dance Projekte an, die generationsübergreifend ausgerichtet waren. Engagements als Tänzerin führten sie u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, in die Paderhalle Paderborn, in das Kulturzentrum Tempel Karlsruhe, in die Fabrik Heeder und die Alte Samtweberei Krefeld, in das Orangerie Volksgarten Theater Köln, sowie in die Alte Feuerwache Köln.

Mohammed Alikaj ist Masterstudent der Sozialen Arbeit und Jugendarbeiter, engagiert in Projekten des internationalen Jugendaustauschs sowie Erwachsenenbildner in Transkultureller Biografiearbeit. Er hat eine TZI Grundausbildung, eine Ausbildung in Psychologischer Beratung sowie Gestalttherapie und ist darüber hinaus freiberuflicher Sprach- und Kulturmittler. Aktuell arbeitet er für das Projekt „Professionalisierung und Akademisierung der Sozialen Arbeit in Marokko“ an der TH Köln.

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